Hebammen am Limit: Die schwierige Situation in der Geburtshilfe

Vier Monate lang hat Anke Kleiser gesucht. Erst wenige Wochen vor der Geburt ihres zweiten Kindes hat die Heidelbergerin eine Hebamme gefunden, die sie und den kleinen Anton in den ersten Wochen betreuen würde. Grade nochmal gut gegangen! Längst nicht alle werdenden Mütter haben so viel Glück. Zwar hat jede Schwangere in Deutschland Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme – vor, während und bis zu zwölf Wochen nach der Geburt. Theoretisch. Doch die Realtität sieht anders aus: Es wird immer schwieriger eine Hebamme zu finden. Die Situation in der Geburtshilfe ist prekär. Wie es dazu kommen konnte? Das lest Ihr hier in meinem Beitrag für StadtLandKind.

Mit einer interaktiven (aber nicht repräsentativen) „Landkarte der Unterversorgung“ dokumentiert der Deutsche Hebammenverband (DHV) den Missstand.

Wer aktiv werden will, um die Situation zu verbessern, findet bei der Elterninitiative Mother Hood Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

 

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