Bühne frei für die fast Vergessenen: Urban Gardening und Nutzpflanzenvielfalt

Die Vielfalt unserer Kultur- und Nutzpflanzenvielfalt schrumpft rapide. Weil viele der sogenannten „alten Sorten“ nicht ins Konzept einer industrialisierten und globalisierten Landwirtschaft passen, verschwinden sie von den Äckern: Von den ursprünglich 7000 Pflanzenarten, die für die menschliche Ernährung kultiviert und durch Zucht verbessert wurden, liefern heute nur noch 15 Arten ungefähr 90 Prozent der menschlichen Nahrung weltweit. Über 50 Prozent der von den Menschen weltweit benötigten Nahrungsenergie stammt heute lediglich aus drei Pflanzenarten: Mais, Reis und Weizen.

Stadtgärten gegen den Sortenschwund

Warum ist diese Entwicklung hochproblematisch? Und wie können Urban Gardening Projekte dem Arten- und Sortenschwund etwas entgegensetzen? Für eine Studienarbeit im Rahmen meines Aufbaustudiums Nachhaltigkeit & Journalismus an der Leuphana Universität in Lüneburg habe ich Antworten auf diese Fragen gesucht – und gefunden.

Den Nachhaltigkeitsexperten der gemeinnützigen Forschungsgesellschaft „anstiftung“ hat die Arbeit gut gefallen, so dass sie nun auf anstiftung.de unter der Rubrik „Forschungsarbeiten Urbane Gärten“ zum Download bereit steht. Runterladen und Reinlesen lohnt sich! Ebenso ein Ausflug auf die anderen spannenden Beiträge auf anstiftung.de